Aktuelles zu GHS/CLP:

 

Bekanntmachung des AGS zu Gefahrstoffen

 

-BekGS 409 "Nutzung der REACH-Informationen für den Arbeitsschutz"
< http://www.baua.de/cln_135/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/Bekanntmachung-409.html>

 

-BekGS 408 "Anwendung der GefStoffV und TRGS mit dem Inkrafttreten der CLP-Verordnung"
< http://www.baua.de/cln_135/de/Themen-von-A-Z/Gefahrstoffe/TRGS/Bekanntmachung-408.html>


- BAuA: Kompendium "Einstufung und Kennzeichnung"

< http://www.reach-clp-biozid-helpdesk.de/de/Rechtstexte/RText-CLP/RText-CLP.html

 

- Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (CLP-Verordnung) und Hilfestellungen:
< http://www.reach-clp-helpdesk.de/reach/de/CLP/CLP.html >

Im Amtsblatt der EU (L 353 vom 31. Dez. 2008) ist die Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 über die Einstufung, Kennzeichnung und Verpackung von Stoffen und Gemischen (GHS- bzw. CLP-Verordnung) veröffentlicht. Sie trat am 20.01.2009 in Kraft. Wesentliche Inhalte sind:

* Mit der Verordnung wird das Globally Harmonized System (GHS) für die Bereiche Inverkehrbringen und Umgang schrittweise in europäisches Recht umgesetzt.
* Für Stoffe sind die Bestimmungen bis spätestens 01.12.2010 anzuwenden. Gemische sind bis spätestens 01.06.2015 umzustellen. Die Verordnung kann auf freiwilliger Basis bereits früher angewendet werden. Andererseits brauchen nach Stoff- bzw. Zubereitungsrichtlinie gekennzeichnete und verpackte Altwaren, die bereits zu den oben genannten Zeitpunkten im Verkehr waren, erst nach Ablauf von jeweils weiteren zwei Jahren  nach den neuen Bestimmungen gekennzeichnet und verpackt zu werden (Abverkaufsfrist).
* Die Einstufungen nach Stoff- und Zubereitungsrichtlinie müssen in jedem Fall noch bis zum 01.06.2015 im Sicherheitsdatenblatt angegeben werden.
* Wird ein Stoff oder ein Gemisch nach den neuen Bestimmungen gekennzeichnet und verpackt, so ist eine gleichzeitige Kennzeichnung und Verpackung nach Stoff- oder Zubereitungsrichtlinie nicht zulässig.
* Spätestens ab dem 01.12.2010 müssen die Einstufungen für alle nach REACH registrierungspflichtigen Stoffe sowie für alle Stoffe, die selbst gefährlich sind oder in Gemischen in Verkehr gebracht werden, in denen sie eine Einstufung als gefährlich auslösen, an die Europäische Chemikalienagentur (ECHA) gemeldet werden.
* Die Verordnung regelt neue Kennzeichnungselemente wie z. B. Gefahrenpiktogramme und Signalwörter.
* Die Mitgliedstaaten richten nationale Auskunftsstellen ein, zur Beratung von Lieferanten und sonstigen interessierten Kreisen hinsichtlich der Aufgaben und Verpflichtungen, die sich aus der Verordnung ergeben.

Überblick zu REACH und GHS/CLP:

Europäische Kommission:
< http://ec.europa.eu/enterprise/reach/index_de.htm >


Leitfaden des Umweltbundesamtes zur Anwendung des neuen Einstufungs- und Kennzeichnungssystems
für Chemikalien (GHS):

< http://www.umweltbundesamt.de/uba-info-medien/3973.html >

Berichte zu Projekten zur Marktüberwachung von Chemikalien in Hessen:
< http://www.sozialnetz.de/ca/b/cwf/ >


Ausführliche Informationen zu REACH und GHS/CLP sowie Hilfestellungen und Antworten zu häufig gestellten Fragen:

HELPDESK der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA):
< http://www.reach-clp-helpdesk.de>

Umweltbundesamt (UBA):
< http://www.reach-info.de>

Europäische Chemikalienagentur (ECHA):
< http://www.echa.europa.eu>

Leitfaden zur Identifizierung und Bezeichnung von Stoffen unter REACH (dt. Übersetzung Aug. 2008):
< http://www.reach-helpdesk.de/nn__66492/de/Downloads/Leitfaden-Stoffidentitaet.pdf>

Hilfestellung bei der Einstufung von Kohlenwasserstoffgemischen:
< http://concawe.be/content/default.asp?PageID=555>

Hilfestellung bei der Übersetzung von Fachbegriffen:
< http://echa.cdt.europa.eu/SearchByQueryEdit.do>